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Heidschnucken mit Nachwuchs und Knochenarbeit im Garten

Heidschnucken mit Nachwuchs und Knochenarbeit im Garten

Sie waren spät dran dieses Jahr aber das kam wegen der Gartenarbeiten einigermaßen gelegen. Nun endlich aber haben meine beiden Heidschnucken Nachwuchs. Es sind ein Zwillingspaar (ein Böckchen und ein Mädel) sowie ein Einzellamm (auch ein Böckchen). Es ist erstaunlich, wie schnell die anfangen herumzugaloppieren und dummes Zeugs zu machen. Den Alten machen sie praktisch alles nach! Auch fressen sie schon eifrig Gras, obwohl sie erst knappe 2 Wochen alt sind.

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Das mit der weißen Schnauze ist das Einzellamm. Die Wiese wächst nun nach den letzten Regenfällen stark und noch haben die beiden Elterntiere kaum eine Chance das Kraut kurz zu halten. Das wird sich mit wachsendem Apetitt der Kleinen schnell ändern. Sie scheinen eine Vorliebe für Schaumkraut zu haben, denn davon ist jetzt schon fast nichts mehr auf der Wiese zu finden. In den kurzrasigeren Bereichen krabbeln noch ein paar Raupen von Euphydryas cynthia, die sich sicher auch bald verpuppen werden.

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Die drei sind meistens beisammen und entfernen sich noch kaum von den Muttertieren. Außer Abends - da überkommt sie oft der Übermut und sie rennen und springen umher wie geistesgestört. Scheint über Mittag die Sonne, legen sich die Großen oft hin, was die Kleinen nutzen, sich einmal richtig oben drauf zu stellen. So viel zum Thema verdienter Mittagsschlaf...

Im Garten ging es auch voran. Die Wege sind fast fertig und an der Trockenmauer wurde auch weitergearbeitet. Das ganze wird sich aber noch ein wenig hinziehen, schätze ich. Denn nach 4h Steine schleppen, Steine wenden, wieder hinlegen und nach passenderen Steinen suchen, hat meinereiner genug und ich schaffe es nicht mal mehr, noch eine Runde Laufen zu gehen.

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Ein Abschnitt des Weges. Wenn der verdichtete Kalk schön abgetrocknet ist, ist er fast weiß! Die Fläche rechts neben dem Weg wurde bereits mit einer Magerrasen-Mischung (wildes Saatgut vom Spezialversand) eingesät. Die ersten Pflänzchen keimen schon. Bin gespannt, was die Nachbarn von der großen Unkrautfläche mit vielen wilden Blumen halten werden! Früher hatten die Standardgartenbesitzer immer noch Angst, dass das Unkraut von den Nachbarflächen in den eigenen englischen Rasen eindringt. Versuche, solchen Leuten klar zu machen, dass es eher umgekehrt ist, sofern noch genügend Nährstoffe im Grund sind, sind zum Scheitern verurteilt. Heutzutage pflegen meine Nachbarn einen eher verlotterten Gartenstil, wenn ich das mal so sagen darf. Die Nachbarfläche ist eine Frolic-Deponie. Der Nachbar auf der anderen Seite pflegt einen Thymian-Sandrasen, ohne es zu wissen. Hoffentlich wirft er nicht eines Tages doch Dünger drauf. Zu oft mähen tun sie eh schon...

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Das ist der zweite Mauerring, der gerade entsteht - die Kräuterspirale wird hier entstehen. In die Kräuterspirale hinein habe ich oben abgebildetes Detail eingebaut. Dieses "Häuschen" wurde noch mit einer Waschbetonplatte abgedeckt und in der Trockenmauer bleibt ein Eingang. In der Folge habe ich dann die Mauer hochgezogen und die Kräuterspirale von innen mit Schotter, Erde und Kalksteinen aufgefüllt. Mal sehen, was sich hier mal ein Zuhause sucht.

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